|
ShiZenKan-Dojo „Raum für japanische Schwertkampfkunst in Köln“ Ort: Kyffhäuserstr. 31, 50674 Köln, info@shizenkan.de, Tel.: Leitung: Hubert Schmitz 5. Dan Iaido, 5. Dan Jodo, 3. Dan Battodo, Budo-Pädagoge, DSB Übungs- und Jugendleiter
Angebote im ShiZenKan – Dojo: nach ANMELDUNG; bzw. ABSPRACHE unter info@shizenkan.de
BUDO – die Grundlagen der Schwertkampfkunst Mo.: 16.00 – 16.30 Uhr - derzeit nur nach Absprache Do.: 18.00 – 19.30 Uhr – besonders für Anfänger geeignet FR.: 19.30 – 20.00 Uhr So.: nur nach Absprache IAIDO – die Kunst das Schwert zu ziehen Do.: 19.30 – 21.00 Uhr Fr.: 20.00 – 21.00 Uhr JODO – die Kunst mit Stock und Schwert zu kämpfen Mo.: 16.30 – 17.30 Uhr - derzeit nur nach Absprache Do.: 17.00 – 18.00 Uhr
BATTODO – die Kunst mit dem Schwert zu schneiden Do.: 21.00 – 21.30 Uhr Fr.: 21.00 – 21.30 Uhr zusätzliche Angebote (nur nach Absprache): - dienstags Kangeiko 06.00 – 07.00 Uhr (Frühtraining)
Ergänzend finden an den Wochenenden Lehrgänge statt, die sowohl für Anfänger und Fortgeschrittene zur Teilnahme geeignet sind.
Erläuterungen zu den Angeboten: Die klassischen Kampfkünste Japans sind mit dem „Weg des Schwertes“ verbunden. Im Laufe der Zeit haben sich dann verschiedene Disziplinen aus unterschiedlichen Übungsformen und Bedürfnissen gebildet, die alle noch die gleichen Wurzeln haben und sich daher ideal ergänzen. Bei den Angeboten im ShiZenKan - Dojo dreht sich alles um die folgenden Gemeinsamkeiten;
Ø den Schwertkampf – emotionale Erfahrung ob mit Boku-To (Holzschwert), Iai-To (Übungsschwert) oder Shin-Ken („Schwert mit Seele“, scharfes Schwert), ob als Wakizashi (Kurzschwert) oder Katana (Langschwert),
Ø die Einheit von Energie, Schwert und Körper – Qualität als Übungspraxis der Waza (Technik), Kata (Form) und des Reiho / Reishiki (Etikette / Verhalten)
Ø die Partnerarbeit – Reflektion und Anwendung mit dem Aite / Tachi / Uke (verschiedene Bezeichnungen für den Übungspartner), die Beziehungen zwischen Kohei (jüngerer Übende) und Sempai (länger Übende), zwischen Deshi (Schüler) und Sensei (Lehrer) oder innerhalb der DojoKai (Gemeinschaft des Dojo)
Ø den Weg-Aspekten – persönliche Bedeutung und Entwicklung also der Bedeutung der Endsilbe „-do“ im Iai-do, Jo-do, Batto-do und Bu-do, der Selbsterfahrung und persönlichen Entwicklung, die in der Beschäftigung mit den Kampfkünsten gefördert wird, die nachhaltige Wirkung und die andauernde, lebenslange Bedeutung der Übungspraxis und
Ø den Wesenselementen des Budo – inhaltliche Größe und Reichhaltigkeit und damit den Prinzipien und dem „Wirkenden“, den Elementen Bu, Do, Dojo, Keiko, Reiho, Zen, Shitai, Giri (Kampf, Weg, [Übungs-]Halle, [Übungs-]Praxis, Etikette, Spiritualität, Lehrer-Schüler-Beziehung, Verantwortung [in freier, sinnvoller Übersetzung])
Die drei Disziplinen Iaido, Jodo und Battodo bieten also den definierten technischen Rahmen. Durch die aktuellen Verbände in Japan und Europa wurde ein einheitlicher Bestand an Formen (Kata) und Grundwissen zusammengestellt (Seitei Iai und Seitei Jo). Darüber hinaus gibt es die Koryu, die alten Schulen die i.d.R. nicht schriftlich definiert und z.T. noch heute, nur vom Lehrer an den Schülern, überliefert werden. Ergänzend zu diesem Grundprogram ist es wichtig, auch die nicht technischen Grundlagen zu üben und somit eine gesunde Basis für die Beschäftigung mit den Kampfkünsten zu bilden. Die Übungen und Inhalte der „Budo-Angebote“ im ShiZenKan-Dojo erlauben es, den „Weg“ zu erkennen und zu gehen, um nicht in sportlicher Manier, die Essenz des Budo zu missachten. So steht auch nicht die Anzahl der bekannten Bewegungsabläufe (Kata) im Vordergrund, sondern die qualitative und wiederholbare Umsetzung im ganzheitlichen Sinn. Probieren Sie unsere Angebote doch einmal aus….., ich freue mich auf Sie, Hubert Schmitz |